Es ist ein Irrglaube zu meinen, dass die Gegenwart eine Dauer hat!

Es ist ein Irrglaube zu meinen, dass die Gegenwart eine Dauer hat!

Die Gegenwart dauert weder eine Stunde, noch eine Minute, noch eine Hundertstel- oder Tausendstelsekunde.

Es gab ja auch noch keine Zeit, zu der es keine Gegenwart gegeben hätte!

Die Gegenwart dauert nicht!
Sie IST, IMMER!
Sie ist immer JETZT!

Warum es keine absolute Freiheit gibt bzw geben kann

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Welche Art der Freiheit man auch immer zur Prüfung heranzieht:
Freiheit ist immer, in ihrem Sein, beschränkt.

Dass jegliche Forum der Freiheit, in ihrem Sein, beschränkt ist, und es daher keine absolute Freiheit gibt bzw geben kann, ist darauf zurückzuführen, dass Freiheit immer etwas Bezügliches ist.
DENN: Freiheit besteht immer FÜR etwas, oder IN etwas.

Beispiel: Es gibt Freiheit für dich und für mich. Und es herrscht Freiheit, in einem bestimmten System – zB, in einem bestimmten Land.

Und da Freiheit immer etwas Bezügliches ist, ist sie regelmäßig durch das, auf das sie sich bezieht, seinsmäßig-existentiell, bestimmt, und damit eingeschränkt.

Der Mensch ist etwas, in Raum und Zeit, exakt Definiertes

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Ich sitze hier an meinem Schreibtisch, und tippe in die Tasten.

Neben mir liegt ein GPS-Empfänger, und am Display des Empfängers wird, in Form eines Punktes, mein augenblicklicher Aufenthaltsort angezeigt.

Ich nehme den Empfänger an mich, verlasse die Wohnung, und sehe wie der Punkt, am Display des GPS-Empfängers, meinen jeweiligen Ortsveränderungen folgt.

Dieses Beispiel zeigt, dass der Mensch etwas ist, das, in Raum und Zeit, exakt bestimmbar ist; und, da er dies ist, sind die von ihm vorgenommenen Ortsveränderungen, in Raum und Zeit, ebenfalls genau bestimmbar und nachvollziehbar.

Die Tatsache, dass der Mensch, in Raum und Zeit, genau bestimmbar ist, hat zur Folge, dass der Mensch etwas ist, das, in Raum und Zeit, genau definiert ist.
Denn: Wäre er nicht, in Raum und Zeit, genau definiert, wäre es unmöglich, ihn, und seinen jeweiligen Aufenthaltsort – zB mittels eines GPS-Empfängers -, in Raum und Zeit, genau zu bestimmen bzw zu orten.

Wahrzunehmen ist immer das Wahrnehmen eines Seins wie es objektiv, an sich ist

Obwohl Wahrnehmung regelmäßig ein subjektiver Akt ist, und dadurch JEDER Wahrnehmungsgegenstand, bedingt durch die subjektiven Dispositionen des jeweils wahrnehmenden Lebewesens, subjektiv verzerrt (wahrgenommen/ erkannt) wird, wird dennoch in JEDER Wahrnehmung ’sichtbar‘ wie das wahrgenommene Sein AN SICH und damit wie es objektiv, unabhängig einer jeweils subjektiven Wahrnehmung ist bzw existiert.
DENN: Ein Sein, bevor es wahrgenommen wird, ist stets so, wie es an sich ist; und wird es zum Wahrnehmungsgegenstand, eines wahrnehmenden Lebewesens, so sind es die Informationen des an sich, objektiv existierenden Seins die in die ‚Wahrnehmungskanäle‘ des wahrnehmenden Lebewesens einfließen und die, im Verlaufe des Wahrnehmungsprozesses, subjektiv aufgearbeitet und verändert werden.
Und dies bedeutet, dass JEDE Wahrnehmung SOWOHL individuelles, subjektives  ALS AUCH objektives Datenmaterial in sich trägt, und, zu einer Einheit verbindet.

Etwas, das in seiner Gesamtheit, physikalische Grenzen aufweist, grenzt immer an etwas (Anderes) an

Etwas, das in seiner Gesamtheit, physikalische Grenzen aufweist, grenzt immer AN etwas (Anderes) an!

… und unser Universum besitzt, in seiner Gesamtheit, NACHWEISLICH, raum-zeitliche Grenzen…

Ist all unser Leben Vergangenheit?

Aufgrund der Tatsache, dass die Lichtgeschwindigkeit endlich ist, wird von manchen die These vertreten, dass all unsere Leben ein Leben in der Vergangenheit ist, und, dass es die Gegenwart im Grunde nicht gibt.
DOCH: Von der Verfechtern dieser These wird vielfach übersehen, dass es immer etwas Gegenwärtigem bedarf, um auf das/ etwas Vergangenes ‚zurückgreifen‘ zu können – und, da dem so ist, kann es unmöglich sein, dass das/ unser Leben sich EINZIG aus Vergangenem zusammensetzt!