Subjektives kann einzig mit Hilfe der/ einer objektiven Wirklichkeit schlüssig erklärt werden

Ohne zu akzeptieren, dass es eine objektive bzw objektiv gegebene Wirklichkeit gibt, lässt sich keine, wie auch immer geartete, subjektive ‚Konstruktion‘ schlüssig erklären!

http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/ontologie/aphorismen1.htm#aphorismus-ontologie9

Das Sein und das Nichts – die beiden grundlegendsten Zustände

Wenn man es oberflächlich betrachtet, könnte man meinen, dass ‚Sein‘ und ‚Nichts‘ die beiden grundlegendsten Zustände sind, die ein Etwas einnehmen kann!
DENN: Entweder ist etwas existent, oder aber es ist nicht existent.

DOCH: Wenn man es genauer betrachtet, wird rasch klar, dass für jenes Etwas, das irgendwo oder irgendwann NICHT-vorhanden bzw NICHT-existent ist, sein Nicht-Vorhandensein bzw Nicht-Existieren kein unmittelbarer, konkreter Zustand ist, den es einnimmt – und ganz besonders gilt dies für das Absolute-Nichts in existentieller Hinsicht!

Ein Absolutes-Nichts in existentieller Hinsicht kann – jenseits seiner Begrifflichkeit – niemals über eigene Eigenschaften verfügen

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Das/ Ein Absolutes-Nichts in existentieller Hinsicht, ist eine Sonderform des Nichts und ist das absolute, 100%ige Nicht-Vorhandensein von etwas [1].

Etwas also, das absolut, zu 100% NICHT existiert, ist ein Absolutes-Nichts in existentieller Hinsicht!

Dass es den Begriff ‚Absolutes-Nichts‘ gibt – und dass er daher als Begriff existiert – steht außer Frage!
DENN: Anderenfalls könnten wir uns nicht über das Absolute-Nichts Gedanken machen und darüber, miteinander diskutieren.

Bedingt allerdings dadurch, dass die einzige Eigenschaft des Absoluten-Nichts in existentieller Hinsicht darin besteht absolut und zu 100% NICHT zu existieren kann es jenseits der begrifflichen Wirklichkeit nichts geben, auf das die (begriffliche) Definition des Absoluten-Nichts in existentieller Hinsicht passen würde, und das, demzufolge, als Absolutes-Nichts in existentieller Hinsicht klassifiziert werden könnte!
DENN: Sobald etwas IRGENDWO und IRGENDWANN geben ist bzw existiert, ist es nicht mehr absolut und zu 100% NICHT existent und erfüllt somit nicht mehr das Anforderungsprofil, das an ein Absolutes-Nichts in existentieller Hinsicht herangetragen wird.

Und dies bedeutet des Weiteren, dass ein Absolutes-Nichts in existentieller Hinsicht NIEMALS – jenseits seiner begrifflichen Existenz – über eigene Eigenschaften verfügen kann!
DENN: Auch jede einzelne Eigenschaft ist, regelmäßig, etwas Existentes, und kann daher – aufgrund ihrer Existenz – niemals einem Etwas angehören, das sich einzig dadurch auszeichnet absolut und zu 100% NICHT zu sein.

Ergo lässt sich, aus dem bisher Festgestelltem, der folgende, logische Schluss ziehen:

Wo auch immer man sich mit einer Eigenschaft konfrontiert sieht, kann man, mit absoluter und 100%iger Sicherheit, davon ausgehen, dass diese NICHT die/ eine Eigenschaft eines Absoluten-Nichts in existentieller Hinsicht ist!

Quelle:

1.
http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/ontologie/begriffsdefinition-absolutes-nichts.htm

Wie viel(e) Wirklichkeit(en) gibt es?

Spontan möchte ich auf die Frage ‚Wie viel(e) Wirklichkeit(en) gibt es?‘ antworten, dass es einerseits, IM HÖCHSTFALL, ebensoviel(e) Wirklichkeit(en), wie Existenz(en) gibt; und, dass es andererseits, MINDESTENS, ebensoviel(e) Wirklichkeit(en), wie Wahrheit(en) gibt!

Kann es etwas geben, das völlig losgelöst von Raum und Zeit existiert?

Frage: Kann es etwas, jenseits von Raum und Zeit geben?
Oder: Anders gefragt: Kann es etwas geben, das völlig losgelöst von Raum und Zeit existiert?

Antwort: Dass etwas völlig losgelöst von Raum und Zeit existiert bzw existieren kann, ist gänzlich unmöglich!
DENN: Bedingt dadurch, dass jedes existierende Sein typischerweise Eigenschaft(en) besitzt [1], und, aufgrund der Tatsache, dass die grundlegendste und ‚einfachste‘ Eigenschaft, für etwas Existentes, darin besteht, ZUMINDEST, irgendwo und irgendwann, Raum einzunehmen, ist es für jedes, wie auch immer geartete Sein, das existiert, unmöglich, zu existieren und, GLEICHZEITIG, keine raum-zeitliche Eigenschaft(en) aufzuweisen.

Warum es keine absolute Freiheit gibt bzw geben kann

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Welche Art der Freiheit man auch immer zur Prüfung heranzieht:
Freiheit ist immer, in ihrem Sein, beschränkt.

Dass jegliche Forum der Freiheit, in ihrem Sein, beschränkt ist, und es daher keine absolute Freiheit gibt bzw geben kann, ist darauf zurückzuführen, dass Freiheit immer etwas Bezügliches ist.
DENN: Freiheit besteht immer FÜR etwas, oder IN etwas.

Beispiel: Es gibt Freiheit für dich und für mich. Und es herrscht Freiheit, in einem bestimmten System – zB, in einem bestimmten Land.

Und da Freiheit immer etwas Bezügliches ist, ist sie regelmäßig durch das, auf das sie sich bezieht, seinsmäßig-existentiell, bestimmt, und damit eingeschränkt.

Sowohl Existenz als auch Wirklichkeit ‚funktioniert‘ nach dem Binär-Digitalen-Prinzip

Immer wieder ist davon zu hören und zu lesen, dass ein bestimmtes Etwas zwar existiert, aber dass es, wenn man es genau betrachtet, EIGENTLICH nur (sehr) eingeschränkt, und daher EIGENTLICH nicht wirklich, existiert.

Doch diese Eigentlich-nicht-wirklichen-Wirklichkeiten, bzw diese Eigentlich-nicht-existentiellen-Existenzen, sind nichts weiter als rein-theoretische Konstrukte, die keine Entsprechung in der Nicht-theoretischen-Welt besitzen!
DENN: Sowohl Existenz als auch Wirklichkeit ‚funktioniert‘ stets nach dem Binär-Digitalen-Prinzip.
Das heißt:
Existenz und Wirklichkeit, kann jeweils nur einen von 2 möglichen Zuständen einnehmen.
Und daher existiert ENTWEDER etwas bzw ist etwas wirklich ODER es existiert nicht bzw ist nicht wirklich – ein andere, dritte Möglichkeit, und damit eine Art ‚Mittelding‘, gibt es in dieser Hinsicht nicht.