Brauchen wir Menschen überhaupt (noch) Wahrheit? – Erkenntnistheorien, bei Mensch und Tier

Der folgende Dialog, orientiert sich an einer realen Diskussion im Blog : DER Philosophie Blog:

Anonym: Alles in allem – wenn wir über Wahrheit diskutieren – schwebt doch über allem die Frage:
Brauchen wir Menschen überhaupt Wahrheit?

Mulmi: Ja, wir Menschen brauchen Wahrheit!
DENN: Wir brauchen ein Wahrheits-System, und damit eine Erkenntnistheorie, um uns, zumindest, in unserer Lebensumwelt zu orientieren, und, um uns ein Urteil darüber bilden zu können, womit wir konfrontiert sind.

ABER: Nicht nur wir Menschen bedürfen eines Wahrheitssystems, und damit einer Erkenntnistheorie, sondern auch andere Lebewesen!

Besäße nämlich zB ein Gepard keine ‚Richtschnur‘, was wahr und was wirklich ist, würde er vielleicht allem nachjagen, das sich bewegt, und er würde solcherart, HÖCHSTWAHRSCHEINLICH, innerhalb kürzester Zeit an Entkräftung sterben.

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Der Mensch ist etwas, in Raum und Zeit, exakt Definiertes

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Ich sitze hier an meinem Schreibtisch, und tippe in die Tasten.

Neben mir liegt ein GPS-Empfänger, und am Display des Empfängers wird, in Form eines Punktes, mein augenblicklicher Aufenthaltsort angezeigt.

Ich nehme den Empfänger an mich, verlasse die Wohnung, und sehe wie der Punkt, am Display des GPS-Empfängers, meinen jeweiligen Ortsveränderungen folgt.

Dieses Beispiel zeigt, dass der Mensch etwas ist, das, in Raum und Zeit, exakt bestimmbar ist; und, da er dies ist, sind die von ihm vorgenommenen Ortsveränderungen, in Raum und Zeit, ebenfalls genau bestimmbar und nachvollziehbar.

Die Tatsache, dass der Mensch, in Raum und Zeit, genau bestimmbar ist, hat zur Folge, dass der Mensch etwas ist, das, in Raum und Zeit, genau definiert ist.
Denn: Wäre er nicht, in Raum und Zeit, genau definiert, wäre es unmöglich, ihn, und seinen jeweiligen Aufenthaltsort – zB mittels eines GPS-Empfängers -, in Raum und Zeit, genau zu bestimmen bzw zu orten.