Begriffsdefinition : Erkenntnistheoretischer-Glaubenskreis

Der folgende Begriff ist eigens von mir kreiert, um bestimmte Tatsachen mit einem eigenen Namen zu benennen.

Wem dieser subjektiv erfundene Begriff hilfreich erscheint, kann ihn ebenfalls gerne verwenden.

Bei der Verwendung dieses Begriffs sollte jedoch immer beachtet werden, dass er eine subjektive Erfindungen von mir ist, und daher weder im Allgemeinen-Sprachgebrauch noch in der Philosophie, oder einer anderen Wissenschaft, allgemein bekannt und anerkannt ist!

Subjektive Begriffsdefinition:

Im Beitrag : Dialog-Erkenntnistheorie Nr. 4 [1] habe ich den Begriff des Erkenntnistheoretischen-Glaubenskreises kreiert.
Was aber ist Erkenntnistheoretischer-Glaubenskreis?

Ein Erkenntnistheoretischer-Glaubenskreis ist ein Kreis bzw eine beschränkte Zahl von Subjekten, welche, im Grunde, dieselben oder (sehr) ähnliche erkenntnistheoretische Sichtweisen teilt.

Ich persönlich zB, fühle mich in meinem wissenschaftlichen Tun, vor allem jenem Erkenntnistheoretischen-Glaubenskreis zugehörig, in dem allgemeine, nicht nur von einem Subjekt gemachte Erfahrungen UND die Allgemeinen-Regeln der Ratio, IM VERBUND, als Erkenntnis- und Beweisführungsmittel anerkannt werden.
Viele andere Menschen aber werden andere Erkenntnis- und Beweisführungsmethoden als ich bevorzugen, und werden sich daher einem anderen Erkenntnistheoretischen-Glaubenskreis zugehörig fühlen.

Erkenntnistheoretische-Glaubenskreise, können sich in kleinere Erkenntnistheoretische-Glaubenskreise aufspalten; und größere und kleine Erkenntnistheoretische-Glaubenskreise, können sich überschneiden.

Ein Mensch kann durchaus gleichzeitig, in mehreren Erkenntnistheoretischen-Glaubenskreisen, ‚Mitglied‘ sein!
DENN: Ein Mensch kann zB sowohl Wissenschaftler sein, und als solcher dem/ einem wissenschaftlichen Glaubenskreis angehören, als auch, gleichzeitig, religiös-gläubig sein, und an die erkenntnistheoretischen Grund-Positionen seiner Religion glauben.

Quelle:
1.
http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/erkenntnistheorie/dialoge1.htm#dialog-erkenntnistheorie4

Wie viel(e) Wirklichkeit(en) gibt es?

Spontan möchte ich auf die Frage ‚Wie viel(e) Wirklichkeit(en) gibt es?‘ antworten, dass es einerseits, IM HÖCHSTFALL, ebensoviel(e) Wirklichkeit(en), wie Existenz(en) gibt; und, dass es andererseits, MINDESTENS, ebensoviel(e) Wirklichkeit(en), wie Wahrheit(en) gibt!

Begriffsdefinition : Beweis

Begriffsdefinition : Beweis

Die Bedeutung des Begriffs, im Allgemeinen-Sprachgebrauch:

Im Allgemeinen-Sprachgebrauch wird der Begriff ‚Beweis‘ zumeist derart verstanden und verwendet, dass der/ ein Beweis eine Bestätigung oder Widerlegung für etwas ist, das mittels einer bestimmten Methode ermittelt wurde, und von der derjenige, der an diese Methode glaubt und/ oder sie verwendet, überzeugt ist, dass sie hinreichend begründend ist, und Ergebnisse liefert, deren Wahrheits- und Wirklichkeitsgrad dermaßen hoch ist, sodass an ihnen, im Grunde, nicht (mehr) zu zweifeln ist.

Beispiele:

Eine Frau zu ihrem Mann:
‚Aber, belüg mich nicht!
Ich habe dich gestern dort gesehen!
Für mich, ist das Beweis genug!‘

Ein Physiker zu einer Journalistin:
‚Endlich ist es uns gelungen, den langersehnten Beweis dafür zu erbringen, dass dieses Phänomen nicht nur bloße Theorie ist!
Nur dank neuester Technik, war dieser experimentelle Erfolg, für uns möglich!‘

Und schließlich ein Priester:
‚Ich glaube an Gott – und, dass ich an ihn glaube, ist für mich, Beweis genug!‘

Als Zusatz-Info kann der folgende Beitrag dienen:

http://members.chello.at/norbert.plankenauer/wirklichkeit/erkenntnistheorie/begriffsdefinition-erkenntnistheoretischer-glaubenskreis.htm

Brauchen wir Menschen überhaupt (noch) Wahrheit? – Erkenntnistheorien, bei Mensch und Tier

Der folgende Dialog, orientiert sich an einer realen Diskussion im Blog : DER Philosophie Blog:

Anonym: Alles in allem – wenn wir über Wahrheit diskutieren – schwebt doch über allem die Frage:
Brauchen wir Menschen überhaupt Wahrheit?

Mulmi: Ja, wir Menschen brauchen Wahrheit!
DENN: Wir brauchen ein Wahrheits-System, und damit eine Erkenntnistheorie, um uns, zumindest, in unserer Lebensumwelt zu orientieren, und, um uns ein Urteil darüber bilden zu können, womit wir konfrontiert sind.

ABER: Nicht nur wir Menschen bedürfen eines Wahrheitssystems, und damit einer Erkenntnistheorie, sondern auch andere Lebewesen!

Besäße nämlich zB ein Gepard keine ‚Richtschnur‘, was wahr und was wirklich ist, würde er vielleicht allem nachjagen, das sich bewegt, und er würde solcherart, HÖCHSTWAHRSCHEINLICH, innerhalb kürzester Zeit an Entkräftung sterben.

Gibt es eine absolute Wahrheit bzw Wirklichkeit?

Frage: Gibt es eine absolute Wahrheit bzw Wirklichkeit?

Antwort: Warum sollte es keine absolute(n) Wahrheit(en) geben?

Ist etwa die Sichtweise, dass es keine absolute Wahrheit(en) gibt bzw geben kann, eine absolute Wahrheit?

Der Ausgangspunkt aller (möglichen) Wahrheit(en), ist, dass es etwas gibt!
DENN: Wenn absolut nichts existiert, gibt es in der Folge, ebenso, absolut nichts – natürlich auch keine, wie auch immer geartet(en) Wahrheit(en).
DOCH: In der Wirklichkeit in der wir leben, gibt es Wahrheit(en), und da es in ihr eine Vielzahl von Wahrheiten gibt, ist dies der eindeutige Beleg dafür, dass es, in unserer Wirklichkeit, ZUMINDEST, EINE absolute Wahrheit gibt.
Und diese EINE absolute Wahrheit, ist (die Tatsache der) Existenz.

Man kann aber die Frage auch von einer gänzlich anderen Seite aus betrachten:

Angenommen, man geht davon aus, dass ALLES relativ ist, im Sein…

… und selbst dann, gibt es etwas Absolutes!

DENN: Die Gesamtheit ALLER Relativitäten, ist etwas Absolutes – das, von nichts anderem (mehr) abhängt, als von sich selbst.

Die Gesamtheit ALLER relativen Wirklichkeiten, ist somit eine absolute Wirklichkeit!

Und die Gesamtheit ALLER relativen Wahrheiten, ist eine absolute Wahrheit!

Oder: Man könnte es auch anders formulieren:
‘Überall dort, wo es etwas Relatives gibt, gibt es immer AUCH etwas Absolutes!‘

Viele Wege führen zur Wahrheit

Viele Wege führen zur Wahrheit.
Und jeder, entscheidet sich für einen anderen.

Der Eine wählt für sich den Weg der Bibel – und findet in ihr die/ seine Wahrheit.

Der Andere, wählt für sich die ‚Weisheiten‘ des Zen-Buddhismus.

Wieder ein anderer, findet die angestrebte Wahrheit in der Wissenschaft.

Und manch einer ist auf der Suche, nach dem so genannten ‚Heiligen Gral‘.

So unterschiedlich diese Wege sind:

Ich bin der festen Überzeugung, dass sie alle zur Wahrheit führen KÖNNEN – doch nur dann, wenn man auch wirklich bereit ist, nach WAHRHEIT zu suchen!

Der Weg der/ zur Wahrheit, ist aber, SICHERLICH, kein Weg der Ideologie!